Bochum-Nord

26.08.2008 – Presseinformation

Soziale Liste lädt ein:

Familien- und Kulturfest
in Gerthe

Das Wahlbündnis Soziale Liste Bochum lädt zu einem bunten Familien- und Kulturfest ein, dass am, Samstag, 06. September, 11 - 19 Uhr auf dem Gerther Marktplatz stattfindet.

Vorbereitet wird ein Fest mit kulturellen Beiträgen, Kinderprogramm sowie vielfältigen Diskussionen und Informationen. Auch Rezitationen, Musik, bissige Satiren und politische Informationen werden geboten. (Gebrauchte) Literatur gibt’s außerdem beim Bücherflohmarkt für wenig Geld zu kaufen.

Das Programm im Einzelnen:
Kinderprogramm: Ein Zaubern für Kinder mit Marc Dibowski unter dem Motto „Ihr könnt ja Zaubern“, Colakastenklettern, Schminken, Luftballonwettbewerb, Freiwillige Feuerwehr Bochum Nord, u.v.m.
Kulturprogramm: Vesna Buljevic (Lesung/Sketch), Gerther Wohnprojekt: „Auszug aus einer historischen Stadtführung über das Leben Heinrich Fischers“, Christoph Nitsch (Satire), Jürgen Schade singt Arbeiterlieder, Dietmar Kupfer (Kabarett), son et lumière (Ein Cocktail aus Indie, Alternative und Rock), sowie weitere Kultur- und Musikbeiträge.
Außerdem werden Kaffee, Kuchen, Würstchen, nicht alkoholische Getränke und Bier zu verbraucherfreundlichen Preisen angeboten.

Helgard Althoff von der Sozialen Liste: „Gemeinsam wollen wir an diesem Tage auch Erfolge im Kampf gegen Sozialabbau und für Solidarität feiern und auf vier Jahre außerparlamentarische Arbeit und Tätigkeit im Rat und den Bezirken zurückblicken.“
 

18.08.2008 – Presseinformation

Kulturfest der Sozialen Liste

Das Wahlbündnis Soziale Liste Bochum lädt auch in diesem Jahr zu einem Kulturfest ein. Wieder wird ein buntes Programm mit kulturellen Beiträgen, Kinderprogramm sowie vielfältigen Diskussionen und Informationen vorbereitet. Auch Rezitationen, bissige Satiren und politische Informationen werden geboten. (Gebrauchte) Literatur gibt’s außerdem beim Bücherflohmarkt für wenig Geld zu kaufen.

Kinderprogramm: Ein Zaubern für Kinder mit Marc Dibowski unter dem Motto „Ihr könnt ja Zaubern “, Colakastenklettern, Schminken, Luftballonwettbewerb.
Kulturprogramm: Vesna Buljevic (Lesung/Sketch), Gerther Wohnprojekt: „Auszug aus einer historischen Stadtführung über das Leben Heinrich Fischers“, Christoph Nitsch (Rezitation), Jürgen Schade singt Arbeiterlieder, sowie weitere Kultur- und Musikbeiträge.
Außerdem werden Kaffee, Kuchen, Würstchen, nicht alkoholische Getränke und Bier zu verbraucherfreundlichen Preisen angeboten.

Helgard Althoff von der Sozialen Liste: „Gemeinsam wollen wir an diesem Tage auch Erfolge im Kampf gegen Sozialabbau und für Solidarität feiern und auf vier Jahre außerparlamentarische Arbeit und Tätigkeit im Rat und den Bezirken zurückblicken.“

Das Kulturfest findet statt am, Samstag, 06. September, 11 - 19 Uhr Gerthe, Marktplatz.
 

13.08.2008 – Presseinformation

Kapazitätserweiterung an der Dieselstraße!

Helgard Althoff (Soziale Liste): Noch mehr Müll-Tourismus in den Bochumer Norden!

 „Wie über die Bedenken der Bürger hinweg gegangen wurde ist schon empörend“, kommentiert Helgard Althoff von der Sozialen Liste Bochum die neue Entwicklung in Sachen Müll in Gerthe. Seit Juli kann die Firma Remondis die dreifache Menge an Gewerbemüll, Schutt und Grünabfall in Gerthe umschlagen. Klammheimlich haben die Behörden den Erweiterungsantrag der Firma Remondis genehmigt.

„Mit der Verdreifachung der täglichen Verarbeitungsmenge auf 350 Tonnen droht der Stadtteil Gerthe nun endgültig zu einer Drehscheibe für Müll im Ruhrgebiet zu werden“, so Helgard Althoff, die für die Soziale Liste Mitglied in der Bezirksvertretung Nord ist. Vor allem ist eine drastische Zunahme des LKW-Verkehrsaufkommens zu verzeichnen. „Das heißt“, so Helgard Althoff, „Lärm von morgens bis abends auf dem Gelände, aber auch in den Zufahrtsstraßen wie Kirchharpener Straße und Bövinghauser Hellweg.“ Hinzu kommen Feinstaub und Dieselruß sowie Verkehrsgefahren durch die großen LKW und Containerfahrzeuge.

Empört ist die Bezirksvertreterin auch über die nicht eingehaltenen Versprechungen, wie sie auf der Bürgerversammlung anlässlich vor zwei Jahren gemacht wurden. Ein von der Stadt geschlossener Städtebaulicher Vertrag, der keine Erweiterung für die Dieselstraße vorsah, erweist sich ebenfalls als Makulatur. Unerträglich ist es auch, das in Bochum-Werne die Schließung des Müll-Centers als „Sieg des Umweltschutzes“ gefeiert wird, in Wirklichkeit aber eine Verlagerung des Problems nach Gerthe erfolgte.

Die Soziale Liste erinnert an den großen Brand vom Herbst 2006, wodurch die großen Gefahren deutlich wurden, die von dem Müllbetrieb für den Stadtteil ausgehen.
 

10.06.2008 – Presseinformation

Stoppt den Müll-Tourismus in den Bochumer Norden:

Keine Kapazitätserweiterung an der Dieselstraße!

Die Soziale Liste im Rat und in der Bezirksvertretung Nord spricht sich energisch gegen eine Kapazitätsausweitung auf dem Gelände der Müllfirmen Remondis und Weber aus. Mit den Plänen für eine Verdreifachung der täglichen Verarbeitungsmenge auf 250 Tonnen droht der Stadtteil Gerthe nun endgültig zu einem der großen Müllzentren im Ruhrgebiet zu werden.

Hinzu kommt eine drastische Zunahme des Verkehrsaufkommens, insbesondere des LKW-Verkehrs. „Das heißt“, so Helgard Althoff, Bezirksvertreterin der Sozialen Liste, „Lärm von morgens bis abends auf dem Gelände, aber auch in den Zufahrtsstraßen wie Kirchharpener- und Bövinghauser Straße.“ Hinzu kommen Feinstaub und Dieselruß sowie Verkehrsgefahren durch die großen LKW und Containerfahrzeuge.

Als Grund für die von Remondis beabsichtigte drastische Kapazitätserweiterung sieht Helgard Althoff das Streben nach möglichst hohem Profit. Denn mit Müll lässt sich viel Geld verdienen. Wir Bürger aber wollen keinen Mülltourismus.“

Die Soziale Liste weist außerdem darauf hin, dass die Stadt Bochum mit dem EKOCityCenter (USB) über eine leistungsfähige moderne Abfallaufbereitungsanlage in Stahlhausen verfügt, in der Müll sortiert, aufbereitet und entsorgt wird. Außerdem hat die Soziale Liste in der Bezirksvertretung eine Reihe von Fragen gestellt, die von der Verwaltung schriftlich beantwortet werden.

02.06.2008 – Anfrage Dieselstr. 3 / Remondis an die Sitzung der Bezirksvertretung Nord am 03.06.2008

Bochum 2008-06-02

Sehr geehrte Damen und Herren

Schriftliche Anfrage:

Wie aus dem WAZ Artikel am 28.05.2008 “ Remondis will mehr Müll verarbeiten“ zu entnehmen ist, wurde vom Müllentsorger Remondis für das Gerther Betriebsgelände fast eine Verdreifachung der Durchsatzmenge beantragt. Dazu ergeben sich folgende Fragen:
  1. Woher kommt der Müll?
  2. Um welche Art von Müll handelt es sich und wie wird der Müll an der Dieselstraße durch die Firma Remondis bearbeitet (sortiert, geschreddert, gepresst)?
  3. Werden für diesen Vorgang Einrichtungen bzw. Personal der Firma Weber in Anspruch genommen?
  4. Ist eine Zwischenlagerung des Mülls im Freien vorgesehen?
  5. In welchen Fahrzeugen wird der Müll an der Dieselstraße/Bövinghauser Hellweg angeliefert und weitertransportiert (Container, Müllsammelfahrzeuge etc.)?
  6. Wohin geht der Müll nach Umladung?
  7. Welche Routen über Gerther und Merklinder Gebiet werden in Anspruch genommen?
  8. Wie hoch sind die prognostizierten Fahrzeugbewegungen zur Anlieferung und zum Weitertransport der 260 t/Tag für diese Straßen?
  9. Welche Beschränkungen sind für die Fahrzeiten und die Arbeitszeiten auf dem Betriebsgelände Dieselstraße/Bövinghauser Hellweg für die Firma Remondis vorgesehen?
  10. Sind weitere Kapazitätserhöhungen durch die Firma Remondis für dieses Gelände geplant und nach Erteilung dieser Genehmigung möglich?

Für eine schnelle Beantwortung, spätesten zu der nächsten Bezirkssitzung, wäre ich ihnen dankbar.

Freundlichen Gruß
Helgard Althoff
 

28.04.2008 – Presseinformation

Infostand der Sozialen Liste in Gerthe:

Unterstützung für das Sozialticket

„Ein Sozialticket für Bochum“, diese Forderung war am vergangenen Samstagmorgen beim Infostand der Sozialen Liste das Hauptgesprächsthema auf dem Gerther Marktplatz. Zahlreiche Bürger trugen sich spontan in die Unterschriftenlisten ein.

Neben dem Sozialticket gab es auch zahlreiche Gespräche zur Kommunalpolitik in Bochum und im Stadtbezirk Nord, die Bezirksvertreterin Helgard Althoff und Ratsmitglied Günter Gleising führten.

Außerdem wurde die aktuelle Zeitung der Sozialen Liste Bochum verteilt. Hierin spricht sich die Soziale Liste gegen eine Ansiedlung von IKEA in Kornharpen aus und spricht sich für den Erhalt von landwirtschaftlichen Flächen aus.
 

21.04.2008 – Presseinformation

Zum 1. Mai:

Infostand der Sozialen Liste auf dem Gerther Marktplatz

Am Samstag, 26. April 2008, findet von 10.00 bis 12.30 Uhr in Gerthe an der Turnstr./Ecke Gerther Str. ein Informationsstand der Sozialen Liste Bochum statt. Anlass ist der bevorstehende Maifeiertag, auf den das Wahlbündnis aufmerksam machen will.

Zu Gesprächen und Meinungsaustausch zur Kommunalpolitik in Bochum und im Stadtbezirk Nord stehen Bezirksvertreterin Helgard Althoff und Ratsmitglied Günter Gleising zur Verfügung.

Themen sind die Aktionen für ein Sozialticket für einkommensschwache Bürger, eine Unterschriftensammlung mit der Forderung nach Erhöhung des Arbeitslosengeldes sowie Fragen zur aktuellen Rentendiskussion.

Außerdem wird die aktuelle Zeitung der Sozialen Liste an die Bürgerinnen und Bürger verteilt.

07.08.2007

Lebhafte Diskussion am Infostand der Sozialen Liste:

102 Bürger unterschreiben für ein neues Nord-Bad

„Heißes Thema“ auf dem Gerther Marktplatz waren am vergangenen Samstag die fehlenden Bade- und Schwimmmöglichkeiten im Bochumer Norden. Die Soziale Liste hatte ihren Infostand aufgebaut und viele Bürger nutzten die Möglichkeiten zu Information und Diskussion mit Bezirksvertreterin Helgard Althoff, Ratsmitglied Günter Gleising und weiteren Mitglieder des kommunalen Wahlbündnis. Der große Andrang und die vielen lebhaften Diskussionen machten es notwendig die Zeit für den Stand zu verlängern. 102 Bürger trugen sich in die Unterschriftenlisten ein und unterstützen die Forderung nach einer „Wiederbelebung des Nord-Bades“.

Hierzu hat die Soziale Liste auch eine schriftliche Anfrage zur Ratssitzung am 23. August 2007 gestellt:

Fehlende Bade- und Schwimmmöglichkeiten im Bochumer Norden

Von vielen Bürgern in den Stadtteilen des Stadtbezirks Nord werden die fehlenden Bade- und Schwimmmöglichkeiten beklagt. Seit der Schließung des Nordbades im Jahr 1988/2004 gibt es in diesem Stadtbezirk kein öffentliches Frei- und Hallenbad mehr. Vor allem Kinder, aber auch ältere Menschen oder Bürger mit geringen Einkommen beklagen diesen Zustand und hohe Fahrtkosten zum nächsten Bad in Langendreer, Werne oder Hofstede. Vor dem Hindergrund der Notwendigkeit, dass Kinder überhaupt schwimmen lernen sollten, von vielfältigen gesundheitlichen Aspekten und der Bedeutung des Schwimmens und Badens für Freizeit und Sport fragen wir an:

  1. Wie beurteilt die Verwaltung die derzeitige Situation der fehlenden Bade- und Schwimmmöglichkeiten im Bochumer Norden?
  2. Wie stellt sich die derzeitige Situation des Schwimmunterrichts in den Schulen    des Nordens dar? Wie wird ein regelmäßiger Schwimmunterricht an den Schulen gewährleistet?
  3. Wie hoch beziffert die Verwaltung evtl. Kosten für Busfahrten von Schülern zum nächsten Bad?
  4. Wie hoch wird die Anzahl von Sportler und Freizeitsportler aus dem Bochumer Norden beziffert, die Schwimmen als Sport betreiben?
  5. Gibt es Pläne der Verwaltung zur Behebung des Schwimm- und Bade-Notstandes im Bochumer Norden?
  6. Wie beurteilt die Verwaltung die Forderung nach einer Wiederbelebung des Nordbades?
     

17.07.2007

100-Alleen-Programm:

Bäume für den Gerther Norden

“Die Probleme bei der Realisierung der Anpflanzungen von Bäumen im Rahmen des 100-Alleen-Programms der Landesregierung müssen überwunden werden“, fordert die soziale Liste. Im Rahmen dieses Programms, unter Federführung des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ,
hatten die Gremien der Stadt Bochum auch die Aufnahme von mehreren Projekten im Stadtgebiet beschlossen. Darunter ist auch der Bövinghauser Hellweg im Gerther Norden. Hier soll zwischen Ostwaldstraße und der Dieselstraße auf ca. 270 Meter beidseitig, stadtauswärts ca. 340 Meter an der nördlichen Straßenseite einseitig, danach bis zur Stadtgrenze ca. 340 Meter beidseitig viel Bäume angepflanzt werden. (siehe Zeichnung)

Jetzt hat die Landesregierung kurzfristig die Fördereckpunkte verschlechtert. Außerdem hat der Landesbetrieb Straßenbau in einer Stellungnahme hohe Hürden für das Projekt Bövinghauser Hellweg (L 654) aufgestellt. U. a. sollen die Abstände der Bäume von der Fahrbahn 4,50 Meter betragen. Die Verwaltung der Stadt Bochum bezeichnet diese Stellungnahme der Landebehörde als „wenig weiterführend“. Bezirksvertreterin Helgard Althoff von der Sozialen Liste, unterstützt diese Kritik: „Bürokratische Hemmnisse müssen überwunden werden und das mehr als sinnvolle Projekt realisiert werden. Es ist ein Unding, erst ein 100-Alleen-Programm aufzulegen, dann aber Verschläge hierfür kleinlich verhindern zu wollen.

Die Soziale Liste wird in dieser Sache weiter tätig bleiben, denn mehr Bäume für den Bochumer Norden sind ökologisch sinnvoll. „Auch sehen wir durch den Alleen-Charakter der Straße eine positive Wirkung auf die Beteiligten an Straßenverkehr„ so die Vertreterin der Sozialen Liste.
 

26.11.2006

Infostand der Sozialen Liste in Gerthe:

Senkung des Gaspreises gefordert

Die hohen Energiepreise werden am Samstag auf dem Gerthe Marktplatz diskutiert. Die Soziale Liste fordert eine deutliche Senkung des Gaspreises und argumentiert: „Seit Dezember 2005 ist der Ölpreis an der Rohstoffbörse in New York um mehr als 25 % zurückgegangen (Spiegel Online v. 12. 10. 2006).“ Das Wahlbündnis fragt, wo jetzt die Kopplung des Gaspreises an den Ölpreis bleibt.

Am Samstag, dem 2. Dezember 2006, findet von 10.30 bis 12.30 Uhr am Marktplatz in Bochum-Gerthe ein Informationsstand der Sozialen Liste statt.

Es ist weder eine Senkung des Gaspreises im Gespräch, noch ist von einem Verzicht auf die durch die Stadtwerke angekündigte Erhöhung des Strompreises um 9.9 % die Rede.

„Der Ölpreis sinkt drastisch. Die Energiepreise werden trotzdem künstlich hochgehalten Die Ölmultis machen horrende Gewinne wie der Lieferant der Stadtwerke Bochum, RWE: allein für das Jahr 2005 über 6 Milliarden.
Da machen wir nicht mehr mit! Wir fordern eine deutliche Senkung des Gaspreises und den Verzicht auf die Strompreiserhöhung!“, schreibt die Soziale Liste in einem Flugblatt.

Außerdem können sich Gerther Bürger über die „Volksinitiative sichere Wohnungen und Arbeitsplätze“ informieren und in die Unterstützungslisten eintragen. Diese Volksinitiative wendet sich gegen die Privatisierung der Landes-Entwicklungsgesellschaft (LEG), die u. a. an der Weststraße zahlreiche Wohnungen über eine Tochtergesellschaft bewirtschaftet.
 

07.11.2006

Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung Bochum Nord am 7.11.2006

Großbrand bei den Recyclingfirmen BWR GmbH und Weber Entsorgungs-GmbH in Bochum Gerthe

  • Welcher Abfall (Abfallbezeichnung/Abfallschlüssel) und welche Abfallmenge lagerten beim Ausbruch des Brandes auf dem Außengelände als auch in den Hallen des Betriebsgeländes der Recycling-Firmen.?
  • An welchen Standorten sind Messungen zu der Luftverunreinigung während des Brandes durchgeführt worden und mit welchen Messergebnissen?
    Hier interessieren nicht nur die auf Bochumer Gebiet durchgeführten Messungen, sondern auch die Messergebnisse in den durch die Rauchentwicklung besonders hart betroffenen Wohngebieten in Merklinde.
  • Welche Schadstoffe wurden freigesetzt, z. B. durch die Verbrennung von gelagerten Kabeln, Altreifen und Kunststoffen?
  • Wurden die Beschränkungen der Lagerkapazitäten für die BE 100 und BE 300 eingehalten (Lagerung von Altreifen, gemischte „Siedlungsabfälle“, gemischter Bau- und Abbruchabfälle)?
  • Um welche Abfälle handelte es sich, die während des Brandes zu dem Gelände der Firma Fischer und Söhne transportiert wurden?
  • Wie wirkte sich der Verzicht auf eine Feuerwehrumfahrt auf die Löscharbeiten aus?
  • Warum griffen die umfangreichen Sicherheitsbestimmungen des Genehmigungsbescheides zum Brandschutz nicht?
  • Ist geplant, eine öffentliche Sitzung durchzuführen, in der Bezirksvertretung und Verwaltung der Stadt Bochum die Gerther und Merklinder Bürger umfassend über die Brandursache bei der Firma Weber informieren? Wenn nicht, regt die Soziale Liste dies an.

Helgard Althoff
Soziale Liste Bochum
 

19.09.2006

Helgard Althoff (Soziale Liste) zur geplanten Golfsportanlage Amalia, Sitzung der Bezirksvertretung Nord am 19. 9. 2006

Keine „Golfsportanlage Amalia“!

Es ist kein Geheimnis: Die Soziale Liste lehnt den Bau einer „Golfsportanlage Amalia“ ab“. Das möchte ich hier und heute nochmals ausdrücklich zu Protokoll geben. 
Wir haben dies mehrfach begründet. Bei zahlreichen Bürgergesprächen haben wir festgestellt, dass die Zustimmung zu der Golfplatz-Planung gering ist. Allerdings ist die Angst nach wie vor vorhanden, die von früheren Überlegungen herrührten, hier eine Müllverbrennungsanlage zu planen.

Unsere Ablehnung richtet sich insbesondere dagegen, dass damit ein großes Mischgelände mit landwirtschaftlicher Nutzung, renaturierter Halde und Industriebrache den Ansprüchen der Allgemeinheit auf Nutzung zur Freizeit, Erholung und Naturschutz entzogen wird. Wir wenden uns auch dagegen, dass die Stadt Bochum auch noch 10 ha Fläche aus städtischem Besitz zu diesem, aus unserer Sicht, fragwürdigen Projekt beisteuern will. Außerdem hat die Stadt auch noch zur Arrondierung ein angrenzendes Grundstück für einen hohen Betrag angekauft.

Zwar wird versichert, das Gelände des Golfplatzes nicht wie in Stiepel einzuzäunen. Aber eine weitgehende Kennzeichnung der Golfflächen mit Schildern „Betreten verboten“ ist zu befürchten. Auf den Golfflächen droht hochgradige Monokultur mit Intensivdüngung. Im Gelände werden natürliche Lebensräume gestört und zerstört. Auch künstliche Beleuchtung sowie hohes Verkehrsaufkommen schaffen weitere zusätzliche Belästigungen.

Offen ist aus unserer Sicht auch der Bedarf für einen weiteren Golfplatz, denn im Ruhrgebiet gibt es bereits 20 Golfplätze.

Das Gebiet das jahrzehntelang durch Kohlebergbau und chemische Produktion gekennzeichnet war, sollte jetzt eine Ruhe- und Regenerationsphase bekommen, ebenso die Anwohner. Aus diesem Grund sollte die erneute Ausbeutung von Grund und Boden ausgeschlossen und in dem Gebiet als Landschafts- und Naturschutzgebiet jegliche Bebauung, auch mit Blick auf die hohe Bodenkontamination auf dem Amalia-Gelände, ausgeschlossen werden.
Deshalb werde ich dieser Vorlage nicht unsere Zustimmung geben!
 

27.06.2006

Soziale Liste Bochum zum Masterplan Einzelhandel:

Gerthe wird Stadtbezirkszentrum

Die Soziale Liste Bochum begrüßt die Korrektur des Masterplans Einzelhandel durch das Gutachterbüro Junker und Kruse. Der Stadtteil im Bochumer Norden wird nun
doch vom Stadtteilzentrum zum Stadtbezirkszentrum „mit lokaler Bedeutung und erweiterter Grundversorgung“ hochgestuft. Die jetzt erfolgte Korrektur, die gestern in der Sitzung des Beirates für den Masterplan bekanntgegeben wurde, stellt damit Gerthe auf die gleiche Stufe wie Linden, Querenburg und Langendreer.

Helgard Althoff und Günter Gleising von der Sozialen Liste Bochum, die sich vehement für diese Veränderung eingesetzt hatte, sehen in dieser Mitteilung ein wichtiges Signal für den Stadtteil. Gerade Gerthe ist durch Müllbetriebe und Verkehrsbelastung immer wieder negativ in die Schlagzeilen gekommen. Die Herabstufung im Masterplan hätte diese Tendenz für den von der Bochumer Innenstadt relativ abgelegenen Stadtteil noch verstärkt, weitere Verödung hätte gedroht.

Die aktuelle problematische Entwicklung, z. B. rund um den Gerther Marktplatz, macht eine Aufwertung und Ansiedlung neuer Geschäfte und Betriebe sowie zusätzliche städtebauliche Maßnahmen notwendig. Insbesondere sei der Erhalt und die Ausweitung des Wochenmarktes wünschenswert, wie uns Bürger an unseren Infoständen deutlich machten.

„Dem befürchteten weiteren Abstieg des Bochumer Nordens, wie er auch im Sozialbericht der Stadt Bochum deutlich wird, muss unbedingt entgegen gewirkt werden Gerthe braucht als Stadtbezirkszentrum eine Zukunft“, so die Bezirksvertreterin der Sozialen Liste Bochum, Helgard Althoff. Die Soziale Liste sieht die Notwendigkeit Gerthe attraktiver zu gestalten und durch politisches Handeln die Lebensqualität zu steigern.

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